Im Zuge des zunehmenden Stellenwertes von Qualitätssicherung wird es immer wichtiger mögliche Fehlerquellen zu eliminieren. Die Auswahl falscher Grundstoffe durch den Bediener aufgrund von Zeitdruck oder fehlender Kennzeichnung von Werkstoffen ist eine Fehlerquelle, die es ebenso zu minimieren gilt, wie die Probleme im Prozess selbst. Eine solche potentielle Fehlerquelle ist die Auswahl des falschen Drahtmateriales, insbesondere bei Bauteilen, die mit zwei unterschiedlichen Zusatzwerkstoffen geschweißt werden. Die ungewollte Nutzung eines falschen Drahtdurchmessers ist weniger wahrscheinlich als die ungewollte Nutzung eines falschen Stahlmateriales. Austenitische und ferritische Drähte sind optisch nicht unterscheidbar und bilden somit eine mögliche Fehlerquelle.
Lösung
Der Ferrit Sensor FS1 Ferrit Erkennung ermöglicht es, sicher zwischen ferritischen und nicht- ferritischen (z.B. austenitischen) Stahldrähten aufgrund unterschiedlicher magnetischer Eigenschaften zu unterscheiden. Dazu wird das Gerät an der Drahtvorschubeinheit oder dem Drahtspulenhalter angebaut und der Schweißdraht durch die Öffnung des FS1 geleitet. Ist dieser Draht ferritisch, so wird eine Spannung von +24V auf den Signalausgang des Gerätes durchgeschaltet. Durch die Zuordnung einer Schweißdrahtart (ferritisch/ nicht- ferritisch) zu den jeweiligen Bauteilen kann nun die falsche Verwendung verhindert werden. Sollen ferritische Drähte verwendet werden, so kann dadurch auch erkannt werden, ob tatsächlich ein Draht eingelegt ist.
Anschluss
Der Ferrit Sensor FS1 wird mit Schrauben M4 befestigt (Lochmaß 25x50mm) und mit einem 3-poligen Schraubbuchsenkabel angeschlossen.
Maße (LxBxH): 25mm x 50mm x 104mm
Bestelldaten
Bezeichnung: Ferrit Sensor-System FS1
Artikelnummer: 5 410 295 50
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